Vor 11418 Stunden hat Kreml den Film Interstellar mit 110% bewertet.
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Ulrik (Stellan Skarsgård) ist gerade den schwedischen Gardinen entronnen, da stellt sich ihm die Frage – neues Leben oder altes? Eigentlich möchte er schleunigst die ungnädige Vergangenheit so weit wie möglich hinter sich lassen. Seinen Sohn will er wiedersehen und sich an dessen Nachwuchs erfreuen. Wie es sich für einen in die Jahre gekommenen Gangster gehört. Er findet einen Job in einer ... (mehr) Autowerkstatt, bekommt eine Topfpflanze geschenkt und verliebt sich in die Tochter vom sehr redseligen Chef. Eine verschrobene alte Dame gibt ihm Kost und Quartier und will als Gegenleistung lediglich auch ihren – erotischen – Appetit gestillt wissen. Einem ganz normalen Leben steht also eigentlich nichts mehr im Wege. Wenn da nicht die offen gebliebenen Rechnungen wären. Sein Gangsterfreund Jensen bedrängt ihn, dort weiterzumachen, wo er einst aufgehört hat. Den Verräter von damals hat Ulriks alte Bande ausfindig gemacht und den nötigen Schlachtplan noch dazu. Doch ganz so einfach gehen Familie und Verbrechen eben nicht zusammen. Plötzlich soll Ulrik seinen Enkel nicht mehr sehen dürfen, seine Freundin will nichts mehr von ihm wissen und Jensen drängelt immer weiter, endlich auf Rache statt auf Ruhe zu sinnen. Denn Gangster vergessen nicht. Obwohl sie manchmal gerne würden.
Subtiler Humor, entwaffnendes Understatement, skurriler Charme – die norwegische Komödie „EIN MANN VON WELT“ steht in der besten Tradition skandinavischen Kinos. Regisseur Hans Petter Moland gelang eine unwiderstehlich lässige und eloquente Komödie über ein Leben im Imperfekt, über das Menschsein als Fehler-sein in einer durch und durch rationalisierten Welt. (Quelle: Filmtrailer.com)
70% 8martin »Ungewöhnliches Kino aus Norwegen. Ein Drama mit komödiantischen Facetten, die aber so unterkühlt daherkommen, dass man das Lachen vergisst, oft verpackt in zynische Bemerkungen. Inhaltlich ganz schön ... (mehr) vollgestopft: ein Vater-Sohn Drama, ein Ex-Knacki zwischen zwei Frauen und ein Racheplan am Verursacher der Gefängnisstrafe. Hinzu kommen noch überraschende Wendungen, Großvaterfreuden und eine Abrechnung mit einem Kleinganoven. Das reglos, traurige Gesicht von Ulrik (Stellan Skarsgard) prägt die Atmosphäre des Films, der in einer trostlosen Welt spielt, in der es nur wortkarge ‘Ekelpakete‘ gibt oder wie es Ulriks Ex formuliert ‘Wir sind zwei alte Arschlöcher, die hoffen, dass sie nicht zum Pflegefall werden.‘ Und es geht mitunter hart zu in dieser Welt: ein Quicky ist ebenso emotionslos wie ein Kopfstoß oder Knochenbrechen.
Am Ende kommt sogar noch etwas Spannung auf, trotz der ruhigen Bilderfolge mit langen wortlosen Passagen. Man wird wieder an den Titel erinnert, denn eigentlich ist Ulrik doch ein recht netter Mann – nicht einer von Welt.
Nachdem er die Spuren seiner Tat verwischt hat, schaut er in den Himmel und sagt ‘Jetzt kommt er endlich, der Frühling.‘ Alles klar?! Hochwertige Unterhaltung.«