Vor 11397 Stunden hat Kreml den Film Interstellar mit 110% bewertet. Derzeit sind 1 Mitglied und 23 Gäste online. Das Filmarchiv enthält 5836 Filme und 53190 Bewertungen.

.

.

 

Login merken | Passwort vergessen?

Filmkritiken schnell im Überblick.

Ob kurze Meinung oder lange Rezension, alle Beurteilungen immer direkt auf einen Blick.

Persönliche Filmempfehlungen.

Aus deinen Bewertungen berechnen wir deine Prognosen für aktuelle Filme in Kino und TV.

Einfach mit deinem Twitter-Konto anmelden und all deine Bewertungen werden automatisch getwittert.

Mademoiselle Chambon. 65%

2 Bewertungen

Originaltitel »Mademoiselle Chambon«, Drama, F 2009, 101 Minuten.
Inszeniert von Stephane Brize. Mit Vincent Lindon, Sandrine Kiberlain, Aure Atika.
Kinostart am 12. August 2010. Trailer zeigen.

Inhalt.

Jean (Vincent Lindon) ist ein herzensguter Mensch: ein guter Handwerker, ein guter Sohn, ein guter Vater und ein guter Ehemann. Sein ruhiger Alltag zwischen Familie und Arbeit gerät völlig durcheinander, als er eines Tages Mademoiselle Chambon (Sandrine Kiberlain), der Lehrerin seines Sohnes, begegnet. Jean, ein eher wortkarger Mensch, tritt in eine ihm vollkommen unbekannte Welt ein. Es werden ... (mehr) Gefühle in ihm wach, die er bislang so nicht kannte. (Quelle: Filmtrailer.com)

Kritiken.

50% 8martin
»Kein kleiner, unspektakulärer Film, dessen Inhalt auch nicht gerade neu ist: verheirateter Maurer (Vincent Lindon) verliebt sich in die Lehrerin seines Sohnes (Sandrine Kiberlain) Er baut ein Fenster ... (mehr) ein, sie spielt ihm Edward Elgar auf der Geige vor. Der Originaltitel bezieht sich allerdings nur auf die halbe Wahrheit, denn zur Liebe gehören immer noch zwei.
Ein kontrastreicher Anfang mit Baulärm und Presslufthammer, gefolgt vom typischen Hausaufgabentrauma heutiger Eltern (Akkusativobjekt bestimmen!?). Dann geht’s eindimensional auf der emotionalen Ebene weiter. Die langen, wortlosen Pausen verdeutlichen die Gedankengänge der Akteure, ihre inneren Kämpfe mit sich selber. Sie träumt vor sich hin, schwankt wohl zwischen hoffnungsvoller Erwartung und realistischem Frust, er ist nicht bei der Sache und grantelt daheim und auf der Arbeit. Dazu hört man Kammermusik, die in die nachfolgenden Szenen mitfließt. Frau will klare Verhältnisse und bewirbt sich weg. Nach einem (nur einem) gemeinsamen Betthupferl mit einer versteckten Träne kommt es zum spannenden Finale ohne Worte. Lange bleibt die Frage im Raum: Kommt er oder kommt er nicht? Fährt er mit ihr weg oder bleibt er bei Frau und Sohn? Regisseur Stèphane Brizé spielt zum Schluss ausgedehnt mit den Erwartungen der Zuschauer, bevor er die Frage sachlich kühl beantwortet. Die Kamera schaut distanziert durch ein Fenster, bevor sie sich diskret verabschiedet. Statt Action gibt es eine emotionale Volldusche: leise, zart und schön.
«

Impressum | Kontakt | Allgemeine Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärung | Statusblog | Mobil | © 2001-2025 Cinerate. Alle Rechte vorbehalten. | RSS