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Every Thing will be fine. 90%

1 Bewertung

Originaltitel »Every Thing Will Be Fine«, Drama, Kanada, Frankreich, 2015, 118 Minuten.
Inszeniert von Wim Wenders.
Kinostart am 2. April 2015. Trailer zeigen.

Inhalt.

Ein Winterabend. Eine Landstraße. Es schneit, die Sicht ist schlecht. Aus dem Nichts kommt ein Schlitten einen Hügel herunter geglitten. Eine Vollbremsung, der Wagen kommt zum Stand. Stille. Den Schriftsteller Tomas trifft keine Schuld an diesem tragischen Unfall, ebenso wie den kleinen Christopher, der besser auf seinen Bruder hätte aufpassen können, oder Kate, die Mutter der beiden, die die ... (mehr) Kinder früher hätte ins Haus rufen sollen … Tomas fällt in ein tiefes Loch. Die Beziehung zu seiner Freundin Sara zerbricht an der Belastung. Tomas rettet sich in sein Schreiben. Aber darf er dazu Erfahrungen verarbeiten, die das Leiden anderer einbeziehen? Der Film folgt seinem Versuch, dem Leben wieder einen Sinn zu geben und eine eigene Familie aufzubauen. Genau so folgt er auch Kate und Christopher, bis der 17 Jahre alt ist und sich entschließt, diesen Fremden wiederzusehen, den er nur einmal, an jenem verhängnisvollen Abend, getroffen hat ... „Every Thing Will Be Fine“ erzählt auf vorsichtige und genaue Weise von Schuld und der Suche nach Vergebung, und davon, dass es nicht die Zeit ist, die Wunden heilt, sondern vor allem der Mut, sich zu stellen. Und sich selbst zu verzeihen. Nach einem Originaldrehbuch des Norwegers Bjørn Olaf Johannessen dreht Wim Wenders nach seinem erfolgreichen Tanzfilm „Pina“ erneut in 3-D und erkundet die Entwicklung dreidimensionaler Ausdrucksmöglichkeiten erstmals in einem intimen Drama. (Quelle: Filmtrailer.com)

Kritiken.

90% 8martin
»Ob der Titel sich am Ende bewahrheiten wird oder ironisch gemeint ist, werden Optimisten und Pessimisten wohl unterschiedlich beantworten.
Die Beziehung zwischen dem Schriftsteller Thomas (James ... (mehr) Franco) und Sarah (Rachel McAdams) zerbricht, weil sie unterschiedliche Lebensentwürfe haben. Das neue Verhältnis, das Thomas mit Ann (Marie-Josée Croze) eingeht, leidet unter den Folgen eines Unfalls: Thomas ist der kleine Sohn von Kate (Charlotte Gainsbourg) vors Auto gerutscht.
In intensiven Bildern mit vielen Details und überwiegend Großaufnahmen der Gesichter geleitet die Kamera den Zuschauer durch dieses komplexe Handlungsgeflecht. Leise, anrührend, bisweilen erstaunlich. Versöhnung ist nicht jedermanns Sache. Also nicht auch noch die andere Wange hinhalten!? Sarah hat unter der Trennung jahrelang gelitten.
Thomas erlöst quasi den Bruder des getöteten Jungen, der in ihm einen Ersatzvater sieht. Dessen Mutter Kate begeht mit ihm ein Abschiedsritual, eine Art ‘Feuerbestattung‘ und am Ende versöhnt er sich auch noch mit seinem dementen Vater (Patrick Bauchau).
All diese Dinge spielen sich in wechselnde Jahreszeiten im wunderschönen Kanada ab, bieten Raum für Reflexionen. Die vier Hauptdarsteller liefern eine großartige Leistung ab, in der jeder einzelne als Solist und im Duo seine knisternden Momente hat, wie sie nur Wim Wenders aus ihnen herauskitzeln kann.
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