Vor 11364 Stunden hat Kreml den Film Interstellar mit 110% bewertet.
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80% gladstone »Es klappt, die Beziehung so in nur fünf Ausschnitten zu erzählen, dass man sich die Lücken selbst ausmalen kann. Auch gut: Schlussszene und Abspannlied.«
70% chardin77 »Eine interessante Strategie die Stationen einer Beziehung in der umgekehrten Reihenfolge zu erzählen und damit einen Einblick zu gewähren, der eutlich macht, dass durch die Rückblende klar ist, dass ... (mehr) diese Beziehung scheitern mußte. Sehr emotionale Bilder und verblüffend der Effekt, welchen die romantischen Bilder der ersten Begegnungen auslösen und das Gefühl eines Happy-Ends vermitteln.«
70% 8martin »Das Einmalige an diesem Film ist die Tatsache, dass die Liebes/Ehegeschichte in fünf Kapiteln rückwärts erzählt wird:
• Scheidung mit letzter Vergewaltigung
• Party mit zwei schwulen ... (mehr) Freunden
• Geburt des Sohnes
• Hochzeit
• Kennenlernen im Cluburlaub.
Bereits im ersten Teil wird deutlich, dass die zwei nicht zusammen passen. Hier zeigt sich bereits die ganze Ambivalenz dieses gestörten Verhältnisses, das aus Zuneigung, Ablehnung, Missverständnissen und falschen Signalen besteht. Man fragt sich allerdings, warum geht Marion dann mit Ehemann Gilles überhaupt ins Bett nach der Scheidung? (Ein Abschiedsgeschenk?)
Im zweiten Teil erzählt Gilles, dass ihm Marion beim Sex auf einer Swinger Party zugeschaut hat. (Rettet das die angeknackste Beziehung?)
Bei der Geburt ist er nicht im Krankenhaus. (Hat er das Kind nicht gewollt?)
In der Hochzeitsnacht schläft er ein, sie geht ins Gebüsch mit ‘nem Ami knutschen.
Zufallsbekanntschaft im Urlaub war der Ausgangspunkt für diese 5 Kapitel Ehedrama. Bei der überlangen Schlusseinstellung fragt man sich allerdings ‘Haben sich die zwei überhaupt jemals geliebt?‘
Weil man das Ende kennt, sieht man diese ganze Entwicklung distanziert. Die Länge gewisser Einstellungen lässt die Rückläufigkeit der Erzählung fast vergessen. Man ist gebannt von Valeria Bruni Tedeschis differenzierter Schauspielkunst, sowie dem Kurzauftritt der beiden Oldtimer Francoise Fabian und Michael Lonsdale, die Marions Eltern spielen mit Zank und Streit, aber auch Versöhnung. Ein echter Gegenpol. Ernüchternd realistisch.«
40% John26 »Der Rückwärts-Aufbau ist der einzige Clou. Nichts im Film wird vernünftig erklärt. Genial jedoch der Soundtrack, der mich teilweise an Tarantino erinnerte.«
40% smith-kingsley »Belanglosigkeiten, von denen durch die Rückwärtsstruktur des Films abgelenkt wird. Die Lücken zwischen den einzelnen Episoden sind zu groß.«
40% koni »Der Film überzeugt nicht wirklich. Es gibt viel zu viele unerklärte Lücken in der Handlung. Ausserdem war die Vergewaltigungsszene am Anfang in dieser Deutlichkeit vollkommen unnötig.«
30% cableguy »Die grundlegenden Stationen einer Beziehung im Rückwärtsgang. Nur wo ist die Spannungskurve? Ein plätschernder Film ohne Höhepunkt.«
20% Snowman »Der Film erzählt die Geschichte einer Beziehung/Ehe mit einem im Ansatz interessanten Aufbau in fünf Episoden rückwärts. Allerdings riss er mich nicht gerade vom Kinosessel.
Dies lag zum Einen ... (mehr) daran, dass man für die beiden Hauptdarsteller von Anfang an keinerlei Sympathie entwickelt kann oder soll; zum Anderen vermisste ich jegliche überraschende Wendung oder nachvollziehbare Entwicklung im Laufe des Films. Weshalb haben beide ein offenbar gestörtes Verhältnis zum anderen Geschlecht und zum Sex?
Die Liebesszenen hinterließen einen realistischen, aber eher abstoßenden Eindruck.
Schließlich waren die deutschen Synchronstimmen nicht gerade passend. Mag sein, dass die vielen Gespräche, die den Film ausmachen, im französischen Original besser rüberkommen. Auf deutsch fand ich sie ziemlich mau.
Fazit: Man bekommt eine miese Beziehung über mehrere Jahre hinweg ohne Überraschungen zu sehen. Mehr nicht.«
»Es klappt, die Beziehung so in nur fünf Ausschnitten zu erzählen, dass man sich die Lücken selbst ausmalen kann. Auch gut: Schlussszene und Abspannlied.«