Vor 11376 Stunden hat Kreml den Film Interstellar mit 110% bewertet.
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Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist ein begnadeter Dieb, der absolut beste auf dem Gebiet der Extraktion, einer kunstvollen und gefährlichen Form des Diebstahls: Cobb stiehlt wertvolle Geheimnisse aus den Tiefen des Unterbewusstseins, wenn der Verstand am verwundbarsten ist – während der Traumphase. Dank seiner seltenen Begabung ist Cobb in der heimtückischen, neuen Welt der Industriespionage heiß ... (mehr) begehrt. Doch diese Existenz hat auch ihre Schattenseiten: er wird auf der ganzen Welt gesucht und hat alles verloren, was er liebte. Eines Tages bietet sich ihm die Chance zur Rettung: Ein letzter Auftrag könnte ihm zu seinem alten Leben zurück verhelfen, aber nur, wenn ihm das absolut Unmögliche gelingt: die so genannte INCEPTION. Statt eines perfekt ausgeführten Diebstahls müssen Cobb und sein Spezialistenteam das genaue Gegenteil vollführen. Ihr Auftrag lautet nicht, eine Idee zu stehlen, sondern eine einzupflanzen. Sollte ihnen das gelingen, wäre es das perfekte Verbrechen.
Doch kein noch so ausgetüftelter Plan oder geballtes Fachwissen bereitet das Team auf diesen brandgefährlichen Feind vor, der jeden ihrer Schritte vorauszuahnen scheint. Ein Gegner, den nur Cobb hat kommen sehen. (Quelle: Filmtrailer.com)
120% ChrisBorzi »Tatsächlich hat Christopher Nolan mich als überzeugten Kino-Muffel (das Heimkino ist einfach besser) mit seiner interessanten Story ins Kino gelockt. War ich anfangs noch etwas über die schlechte ... (mehr) Bildqualität verärgert (die Filmrolle war total zerkratzt, da sah man andauernd schwarze Striche und Punkte im Film - wirklich kein Vergleich zur hochauflösenden Blue-Ray-Qualität), hatte mich die faszinierende Story über Träume, Traum-Sharing und Extraktoren total gepackt.
Christopher Nolan bleibt Garant für großartige und umwerfende Mindfuck-Filme! Wie bei „Memento“ oder „The Prestige“ wirft er auch in „Inception“ den verwirrten Zuschauer in media res. Erst nach und nach setzte sich das unglaubliche Puzzle zusammen. Sigmund Freud und Salvatore Dali hätten begeistert Beifall geklatscht: Aus dem Nichts bauten sich in den Träumen Brücken zusammen, Treppen formierten sich zu unendlichen Schleifen und ganze Städte rollten sich wie Teppiche zusammen. Dabei hatte man doch Ähnliches bereits in „The Cell“, „Star Trek: The Next Generation“ oder „Matrix“ gesehen. Doch Nolan, der die Idee zum Film aus seinen eigenen Träumen hatte, gab dem Ganzen seine eigene Interpretation und steigerte unermüdlich das Tempo bis hin zum schockierenden Ende.
Die Bestzung war spitze (Ken Watanabe und Christopher Nolans Lieblingsschauspieler Michael Caine) und wider Erwarten spielte Leonardo DiCaprio richtig gut! Am meisten beeindruckt hat mich aber das Finale, das auf vier verschiedenen Traum-Ebenen gleichzeitig stattfand (ein Traum im Traum im Traum im Traum - völlig verrückt, aber es hat funktioniert). Der Score war düster, mitreißend und gefiel mir auf Anhieb super gut. Schmunzeln musste ich, als ich im Abspann Hans Zimmer als Komponist las. Na, dann kein Wunder.
Der Kinogang in „Inception“ hat sich definitiv gelohnt, denn genau solche Filme mag ich: intelligent, gut durchdacht und mit einem schockierendem Finale. Als ich aus dem Kino ging, fühlte ich mich, als hätte ich gerade „Matrix“ zum ersten Mal gesehen. Neben „Avatar“ mein Film des Jahres! „Inception“ schoss bei imdb auf Anhieb unter die 250 besten Filme aller Zeiten und das sogar auf Platz 3! Ich kann „Inception“ uneingeschränkt weiterempfehlen, vorausgesetzt, man steht auf komplexe, verworrene Handlungsstränge, über die man lange diskuterien kann (nicht alles im Film war eindeutig).
Fazit: Bahnbrechenender Jahrtausendfilm, bei dem man in jeder Szene merkte, dass man gerade etwas ähnlich Großes wie „Matrix“ sieht (und die berühmten 20 Minuten tauchten auch wieder auf - wie es sich für einen richtig guten Film gehört). Hoffentlich wird das mit ein paar Oscars belohnt, verdient hätte es der Film nämlich. Weltklassenspitzenmäßig.«
120% Schelle »Für mich einer der besten Filme aller Zeiten! Wenn eine intelligente Geschichte in gewaltigen Bildern und von grandiosen Schauspielern erzählt wird und das ganze mit einem sensationellen Soundtrack ... (mehr) hinterlegt wird, dann wird Filmgeschichte geschrieben.«
120% Kobayashi »Intelligent und spannend, in tollen Bildern in Szene gesetzt und mit einem großartigen Soundtrack versehen.«
110% MatzeBorzi »Ich kann den vielen sehr guten Bewertungen nur zustimmen. Story, Cast, Effekte und Score sind spitzenmäßig und die Spannung steigert sich permanent bis zum großen Finale. Die mehreren Traumebenen ... (mehr) fand ich anfangs verwirrend, aber dann doch logisch und in sich schlüssig. Insgesamt wurde ich etwas an "Matrix" oder "The Cell" erinnert. Eindeutig mein Film des Jahres 2010!«
100% Cally »Vielschichtiger Film, der eine völlig neue Welt entwirft und den Zuschauer etwas benebelt zurücklässt. Viel Action gibt es auch noch dazu. Just perfect.«
100% Bronkow »ganz großes Kino«
100% JTurtle »Bis jetzt der beste Film des Jahres 2010 für mich. Tolle Story und spannend bis zum Schluss.«
100% corumeach »Einer der besten Filme der letzten Jahre. Anspruchsvoll, visuell packend, einfach mal wieder Kino wie wir es schon lange nicht mehr bekommen.«
100% gigimille »Hier stimmt so ziemlich alles! Die vielschichtige Story und die Besetzung sind wahnsinnig gut. Wunderbare Unterhaltung.«
90% cableguy »Gehirnfick mit Non, je ne regrette rien und mehreren Ebenen. Die Besetzung ist das reinste Feuerwerk, Gordon-Levitt sticht hervor. Nolan ist nicht der Messias.«
90% stummi »Super Film, sehr spannend.«
90% Goofy »Endlich mal wieder was Vernünftiges mit intelligenter Story und etwas zum Nachdenken. Sogar der Schluß ist auf jeden Fall in Ordnung.
Besetzung ist der Hammer.«
90% John26 »Weniger kompliziert als befürchtet, da zwischen den Traumebenen gut getrennt wurde. Insgesamt sehr kreativ, auch wenn die Kreativität zum Schluss nachlässt.«
90% MsLeeu »So spannend, so gut. Ich bin begeistert, Inception rockt!«
90% Kreml »traumhaft...«
90% helix »definitiv gut und tiefgründig. kino mal anders! ...auch wenn sich in der abgedrehten idee der ein oder andere logikfehler eingeschlichen hat...-oder war das absicht...moment... ;-)«
70% Kemenor »Gute Idee, intelligenter Aufbau mit einigen logischen Lücken, aber das macht den unterhaltsamen Film nicht weniger sehenswert.«
70% Xeen »Gute Idee hinter diesem Film und auch sehr unterhaltsam.«
70% Paula »So was anspruchvolles habe ich lange nicht mehr gesehen. ((Brauche mehr Übung.)) An sich ein sehr guter Film, aber man sollte sich fit fühlen bzw. keinen chronischen Schlafmangel haben...«
60% amphitrite »Gutes Konzept, aber teilweise etwas zu lang.«
40% Poulaki »Vieeeeel zu lang, man hätte den Film locker auf 1,5 Std. kürzen können.«
20% 8martin »Nach einer Eingewöhnungsphase kann man ahnen, dass es um Gedankenklau geht. Man muss wissen, dass der Traum die Wirklichkeit ist und umgekehrt. Manchmal kann der Traum aber auch eine Erinnerung sein, ... (mehr) werden wir vom Azubi Ariadne (sic!) (Ellen Page) belehrt. Es ist ja auch ganz einfach, sich schlafend in die Gedanken des Träumenden einzuloggen und ihn zu beeinflussen. Um es noch einfacher zu machen, kommt es dann zu einem Traum im Traum (Dream sharing). Das ist das Geschäft von Leonardo DiCaprio und seiner Frau Marion Cotillard.
Das liefert ausgiebigen Spielraum für virtuelle Bilder: mit Spiegelungen und sich optisch aufrollenden Wolkenkratzern. Riesenballereien und Verfolgungsjagden wechseln sich mit endlos langen, erläuternden Gesprächen ab. Regie und Drehbuch waren sich wohl nicht sicher, ob ihr kruder Sci-Fi-Mix verstanden wird. Dafür sind die Szenen in der Schwerelosigkeit Komik-Kracher. Entschädigen tun uns die Cameos von Michael Caine, Tom Berenger oder Pete Postlethwaite. Denn wer die Guten und wer die Bösen sind, bleibt etwas vage. Lediglich der familiäre Aspekt von Leos Frau und Familie ragt als verständlicher Fels aus der Brandung. Das bildet zwar angeblich den Motor für Leos Aktionen, hat aber inhaltlich damit so viel zu tun wie Apfel mit Apfelsine. Das Ganze ist doch nur eine Projektion des Unterbewusstseins! Ah ja! Bei dieser vagen Gemengelage ist es dann das einfachste, wenn am Ende alles auseinanderfliegt und sich in seine Bestandteile auflöst. Nur Leo kehrt gesund und munter endlich nach Hause zurück. Da hatte ich noch die Auferstehung seiner toten Frau erwartet. Das ist Edeltrash!«