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Jane Eyre. 70%

2 Bewertungen

Originaltitel »Jane Eyre«, Drama, GB 2011, 120 Minuten.
Inszeniert von Cary Fukunaga. Mit Mia Wasikowska, Michael Fassbender, Judy Dench.
Kinostart am 1. Dezember 2011.

Kritiken.

80% 8martin
»Der vielleicht am häufigsten verfilmte Roman von Charlotte Brontë erhält hier von Cary Fukunaga fast so etwas wie eine Neuinterpretation. Angeführt von zwei großartigen Hauptdarstellern Mia ... (mehr) Wasikowska und Michael Fassbender kann sich auch das übrige Ensemble durchaus sehen lassen. (Sally Hawkins, Imogen Poots u.v.a.).
Die Handlung ist geschickt zerschnitten, bis sich Vergangenheit und Gegenwart wiedertreffen. Janes Vorgeschichte wird nur kurz beleuchtet, aber mit ersten deutlichen Hinweisen auf ihren Charakter: offen, freimütig, hilfsbereit und hart im Nehmen aber auch zart im Gefühl. Atmosphärisch ist der Film meist in blasses Grau oder überhaupt düstere Farben gehüllt und erhält gelegentlich einen Anflug von Horror. Neben der Landschaft, die der Heimat der Vorlage gut nachempfunden und großartig ins Bild gesetzt wurde, gibt es hier breiten Raum für die Dialoge, was den Film ganz nah an die eine der Bronté Schwestern heranrückt. Fukunaga stellt Jane viel deutlicher als im Roman zwischen zwei Männer: ihre große Liebe Sir Rochester (Fassbender) und den Geistlichen John Rivers (Jamie-Billy-Elliot-Bell). Klar für wen sie sich am Ende entscheidet. Aber da gibt es noch Ehehindernisse, die hier wie Überraschungsschocker in die Handlung eingebaut sind. Bigamie steht im Raum. Als guten Geist des Hauses Rochester sehen wir Judi Dench, die am Ende Jane gute und schlechte Nachrichten überbringt und den Zuschauer darüber aufklärt, was passiert war. Einen Aspekt, den Charlotte Bronté immer wieder betonen, ist auch hier enthalten: Janes Unabhängigkeit und finanzielle Selbständigkeit. Sie arbeitet als Erzieherin und Dorfschullehrerin. Und im Sinne von Charles Dickens wird ihr da noch nachgeholfen: sie erbt eine große Summe. Das passt gerade, denn Rochesters Haus liegt in Schutt und Asche. Manchmal sitzt da auch ein Schalk in Charlotte Brontés Nacken, wenn man Sätze hört wie ‘Die Schönheit des Mannes liegt in seiner Kraft.‘ Schön, dass es noch solche Filme gibt. Klassik kann so gut tun.
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60% Goofy
»In etwa so, wie ich mir die Umsetzung vorgestellt hab«

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