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Le Havre. 80%

1 Bewertung

Originaltitel »Le Havre«, Drama, FIN/F 2011, 103 Minuten.
Inszeniert von Aki Kaurismäki. Mit André Wilms, Kati Outinen, Jean-Pierre Darroussin.
Kinostart am 8. September 2011. Trailer zeigen.

Inhalt.

Marcel Marx (André Wilms), früher Autor und wohlbekannter Bohemian, hat sich vor längerer Zeit in sein frei gewähltes Exil, die Hafenstadt Le Havre, zurückgezogen. Hier geht er inzwischen der ehrenwerten, aber nicht sonderlich einträglichen Tätigkeit eines Schuhputzers nach. Der Traum vom literarischen Durchbruch ist längst begraben und so führt er ein zufriedenes Leben zwischen Arbeit, Bar und ... (mehr) seiner Frau Arletty (Kati Outinen). Doch plötzlich kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt eines minderjährigen Flüchtlings (Blondin Miguel) aus Afrika. Obwohl seine geliebte Frau ernsthaft erkrankt, muss Marcel sich erneut gegen die menschliche Gleichgültigkeit erheben. Seine einzigen Waffen sind sein unerschütterlicher Optimismus und die ungebrochene Solidarität der Mitbewohner seines Quartiers. Mit ihrer Hilfe tritt er gegen den blindwütigen Machtapparat des Staates an, der die Schlinge um den Flüchtlingsjungen immer enger zieht. Es wird Zeit für Marcel, seine Schuhe zu polieren und die Zähne zu zeigen... In LE HAVRE, den er nach längerer Abstinenz zum ersten Mal wieder außerhalb von Finnland drehte, wirkt Aki Kaurismäki erneut so kämpferisch wie in "Der Mann ohne Vergangenheit", gleichzeitig aber auch so poetisch wie in seinem ebenfalls in Frankreich realisierten Film "Das Leben der Bohéme". (Quelle: Filmtrailer.com)

Kritiken.

80% 8martin
»Ein an sich ernstes Thema (’Migrationshilfe’) wird ruhig und stilsicher inszeniert, fast mit leichter Hand. Kaurismäki versucht sich hier der Mentalität der Franzosen anzupassen. Dabei präsentiert er ... (mehr) wie immer eine Reihe von skurrilen Typen, die dem Zuschauer ein Schmunzeln abverlangen, ohne direkt komisch zu sein. Sie wirken einfach in ihrer menschlichen Gesamtheit und fordern in ihrem Anders-Sein Anteilnahme ein. Natürlich sind seine beiden Lieblingsschauspieler André Wilms und Kati Outinen mit von der Partie. Diese sogenannten ’kleinen Leute’ wachsen alle in der Situation, in die sie hineingeraten, über sich hinaus, egal ob Schuhputzer, Kommissar, Bäckerin oder Tante-Emma-Laden Besitzer. Gegen Ende wird der märchenhafte Charakter des Films betont und das ist auch gut so. Deshalb nimmt man dem sonst eher herb-distanzierten bzw. etwas schrägen Kaurismäki diese ungewohnte Wärme auch durchaus ab. Auch wenn man das Ende schon bald ahnt, gibt es dazwischen noch Rockmusik, die die Stimmung hebt, und manch wundersame Wendung tut ein Übriges für das Wohlergehen.
Ein gelungener Gegenpol zu der Mainstream-Flut, die sonst so über uns hinwegschwappt.
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